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Rainer Brüderle zeigte sich sehr beeindruckt vom Hightech-Maschinenbauer Herrmann Ultraschall, Karlsbad, der auf dem Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft einen ZIM-geförderten Forschungsaufbau zeigte.

Das Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) wurde 2008 ins Leben gerufen, um die Innovationskraft deutscher Unternehmen zu stärken. Aus den über 8000 ZIM-Anträgen im Jahr 2009 wurden 4800 von den Projektträgern genehmigt – sechs davon zeigte das Bundesministerium exemplarisch auf der Hannover Messe 2010 in der Forschungshalle 2. Mit dabei war auch die Neuentwicklung eines hochflexiblen Fluid-Antriebes von Herrmann Ultraschall, speziell ausgelegt für die Bedürfnisse des Ultraschallschweißens. Ziel ist es, die bestehenden konventionellen Antriebssteuerungen nachhaltig effizienter zu machen. Dazu wird ein geschlossener pneumatischer Regelkreis erforscht, der eine exaktere und schnellere Ansteuerung innerhalb des Prozesses ermöglicht und so die Overall Equipment Efficiency (OEE) verbessert.
Die baldige Marktreife des Projektes, eines neuartigen Antriebs für Ultraschall-schweißmaschinen, begeisterte die Delegation ebenso wie die Substanz des Unternehmens und die Bandbreite interessanter Anwendungen für Ultraschall bei Kunststoffen. Das sei die Perfektion des deutschen Mittelstandes, meinte der Minister abschließend.
Minister Rainer Brüderle gratuliert Walter Herrmann zum erfolgreichen Messeauftritt.
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Badische Neueste Nachrichten BNN 04/2010
