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Das Ultraschallschweißen

Das Ultraschallschweißen von thermoplastischen Kunststoffen ist ein Schweißverfahren, bei dem durch mechanische Schwingungen im Kunststoff Reibungswärme erzeugt wird. Diese Schwingungen regen die Moleküle im Kunststoff ebenfalls zur Bewegung an. Der Kunststoff wird weich und beginnt zu schmelzen. Die Bauteile verbinden sich form- oder stoffschlüssig miteinander. Nach einer kurzen Haltezeit unter Druck sind sie auf Molekularebene fest gefügt.

 

Ultraschall-Schweißtechnik

Als Verbindungsverfahren für technische Thermoplaste hat sich die Ultraschall-Fügetechnik auf vielfältige Weise in der gesamten kunststoffverarbeitenden Industrie bewährt.

Bedingt durch:

  • Hohe Prozessgeschwindigkeiten
  • Reproduzierbare Schweißergebnisse


wird die Technik bevorzugt bei der Großserienproduktion in der Automobil-, Elektro-, Medizin-, Verpackungs-, Hygiene-, und Filterindustrie eingesetzt.

Gute Schweißresultate hinsichtlich der Festigkeit, Dichtigkeit und des optischen Eindrucks lassen sich besonders dann erreichen, wenn die Fügeteile verfahrens- und werkstoffgerecht gestaltet wurden. Das bedeutet, dass sie von Anfang an so konstruiert sind, dass die Ultraschallwellen auf die gewünschte Stelle fokussiert werden.

  • Diese Faktoren beeinflussen einen Schweißprozess:

    Bauteil mit Schall, Schweißfaktoren
    Bauteil mit Schall – Schweißfaktoren
  • So kann beispielsweise eine Nut- und Federschweißung aussehen:

    • Unverschweißter Zustand
      Unverschweißter Zustand
    • Verschweißter Zustand
      Verschweißter Zustand

ULTRASCHALL GRUNDLAGEN KUNSTSTOFFE_DEU

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