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Astrid Herrmann

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12.11.2021

Ein globales Unternehmen mit starken Wurzeln in der Region: Dazu hat sich die Herrmann Ultraschall GmbH & Co KG in den letzten sechs Jahrzehnten entwickelt. Zur Feier des 60-jährigen Jubiläums und als Dankeschön spendet die Unternehmerfamilie an sechs Organisationen, die sich lokal für die Menschen einsetzen. 

 

„Das Jubiläum ist ein schöner Anlass, Danke zu sagen“, so Thomas Herrmann. „Wir haben es uns auf die Fahne geschrieben, mit allen Menschen, mit denen wir in Berührung kommen, starke Verbindungen aufzubauen“. Das drücke sich auch im schriftlich festgelegten Selbstzweck des Unternehmens aus: BONDING – MORE THAN MATERIALS.

 

Um diese Verbindungen zu stärken und zu zelebrieren, veranstaltete das Karlsbader Familienunternehmen am 11. November ein Jubiläumsevent für rund 150 Gäste. Zentraler Programmpunkt dabei: Die Scheckübergabe an sechs ausgewählte Organisationen, die lokal etwas bewegen. Sie erhalten insgesamt € 60.000 von der Unternehmerfamilie als Dankeschön an die Region und an die Menschen darin. Je € 10.000 gehen an:

  • PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“
  • BNN-Stiftung „Wir helfen“
  • Kinder- und Jugendarche Karlsruhe
  • Keine kalten Füße – Heimstiftung Karlsruhe
  • Kinderschutzbund Karlsruhe
  • Blut.eV

 

Ein besonderes Anliegen, nämlich die Suche nach einem Stammzellenspender für den leukämiekranken Fredy Pfeiffer aus Karlsbad-Auerbach, greift das Unternehmen auf Bitten von Bürgermeister Jens Timm und Joachim Guthmann ebenfalls auf. Neben der finanziellen Unterstützung werden in Zusammenarbeit mit Blut.eV unternehmensintern Termine zur Typisierung für alle Mitarbeitenden angeboten.

 

Auf der Jubiläumsfeier gab das Unternehmen auch Einblicke in die bewegte Historie. Drei Ideen halfen Gründer Walter Herrmann, die junge Technik des Ultraschallschweißens zu industrialisieren: Ein robuster und zuverlässiger Ultraschallgenerator, ein Bildschirm, um den Prozess sichtbar zu machen und ein Schallschutz für die Schweißanwendungen, die unangenehme Pfeifgeräusche verursachten. Heute kann er selbst kaum fassen, was aus der kleinen Firma geworden ist, die er 1961 ohne Geld und ohne Telefon, aber mit viel Enthusiasmus gegründet hatte. Am Standort Karlsbad sind es inzwischen 500 Mitarbeitende; weltweit mehr als 600 mit Standorten in 20 Ländern.

 

Walter Herrmann war immer der technische Pionier, der weiter tüftelte, während Sohn Thomas früh erkannte, dass er das Unternehmen internationalisieren und als attraktiven Arbeitgeber für die Millennials ausbauen musste. Beides ist gelungen: Seit er 2007 das Steuer übernahm, haben sich sowohl die Mitarbeiterzahl als auch der Umsatz vervierfacht. Erst vor kurzem hat Thomas Herrmann für die technischen Fortschritte, aber auch für eine innovative Unternehmens- und Personalpolitik den renommierten Wirtschaftspreis „Entrepreneur Of The Year“ in der Kategorie Innovation von der Firma Ernst & Young (EY) erhalten.