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16.10.2019

Optimale Arbeitsbedingungen mit Blick auf die Mensch-Maschine-Interaktion und den Arbeitsplatz sind neben der Digitalisierung ein weiterer Fokus der neuen Maschinengeneration HiQ von Herrmann Ultraschall.

Das Design der neuen Maschine ist ganz auf sichere und einfache Bedienung ausgelegt. Die Steuerung kommuniziert mit dem Bediener über eine anpassbare Bedienoberfläche (UI) auf verschiedenen Ebenen. Illuminierte Indikatorpfeile und ein Sekundärbildschirm im Maschinenfuß informieren über Stückzahlen, Maschinenstatus und Prozessdaten mithilfe von Widgets.

  

Neue Features

Über Widgets lassen sich Visualisierungen von Zubehör und Funktionen in die neue Steuerungsplattform integrieren. Mit dem Einbinden von Zusatzfunktionen, Sensoren oder anderen Hilfsmitteln kann die Maschine nach Kunden- und Anwendungsbedürfnissen „massgeschneidert“ werden und sorgt für eine Unterstützung des Bedieners im Prozessablauf. Elemente wie beispielsweise das Gauge-Widget, das den Schweissprozessverlauf grafisch visualisiert, können auch im Sekundärbildschirm im Maschinenfuß angezeigt werden. Im Gauge-Widget lassen sich auch konfigurierte Vorwarngrenzen anzeigen: der Prozess läuft dadurch präziser, was die Fehlteilquote senken kann. Das 18“-Multitouch-Bedienpanel lässt sich stufenlos und gewichtsausgeglichen in der Höhe verstellen. Die Höhenposition und der Neigungswinkel kann mit einem Handgriff individuell angepasst werden. 

Die neue Generation der HiQ unterstützt den Werkzeugwechsel mit einem ausgeklügelten Bildschirm-Assistenten, der den Bediener Schritt für Schritt führt. Das System ist in der Lage, das Schweißprogramm passend zu den eingesetzten Werkzeugen automatisch zu wählen. Die Maschine überprüft RFID-codiert, ob das eingesetzte Ultraschall-Schweißwerkzeug, die Vorrichtung und das gewählte Schweißprogramm zueinander passen. Der Benutzer wird über Abweichungen und Änderungsvorschläge mit Klartext informiert und kann sofort handeln. Das neue automatische Werkzeug-Spannsystem ACS (Automatic Clamping System) erleichtert den Wechsel zusätzlich.

Ein durchgängiges Clean Design vermeidet konsequent unnötigen Kanten und Spalte. Alle Kanten und Ecken sind mit Verrundungen und großzügigen Radien versehen und erlauben eine angenehme Handhabung der Maschine. Durch die vollständige Integration der Aufspannplatte für Vorrichtungen im Maschinenfuß wird die Aufbauhöhe des Maschinenfußes reduziert und erlaubt ein ergonomischeres Bestücken der Werkstückaufnahmen. Ebenso wird der Maschinenfuß als Stauraum für Werkzeuge und Zubehörteile genutzt und kann als Montagefläche für Zusatzaggregate verwendet werden. Er ist von oben her sauber mit einer kratzfesten Abdeckplatte magnetisch verschlossen.